image
image

Aus gegebenem Anlass bittet die AWG Bassum Bürgerinnen und Bürger des Landkreises darum, gejätetes Jakobskreuzkraut nicht über die Biotonne zu entsorgen. Der Grund: Die Stauden enthalten ein Gift, das bei Mensch und Tier Vergiftungserscheinungen hervorrufen kann.

Um die zunehmende Verbreitung dieser Giftpflanze auf Weideflächen einzudämmen, muss als wichtigste Maßnahme die Samenbildung verhindert werden.
Um eine sichere Vernichtung des Jakobskreuzkrautes zu garantieren, ist daher die Entsorgung über die Restabfalltonne vorzunehmen. Die Restabfälle werden in der Restabfallbehandlungsanlage (RABA) mechanisch und biologisch behandelt. Das dabei entstehende Rottegut wird anschließend auf einer Deponie sicher abgelagert.

Übrigens: Über die richtige Entsorgung von Jakobskreuzkraut und weiteren Abfällen wie Akkus oder Schränke informiert auch das Abfall-ABC hier auf unserer Internetseite in der Rubrik „Ratgeber“.

Nach umfangreichen Vorbereitungen hat die AWG Bassum jetzt offziell mit Pressevertretern ihre eigene Crowdfunding-Plattform live geschaltet. Interessierte können ab sofort gemeinnützige, ökologisch orientierte Projekte, die im Landkreis Diepholz realisiert werden sollen, über www.awg-bewegt.de mittels Schwarmfinanzierung realisieren.

Wir freuen uns, zum Start drei Vereine mit ihren Pilotprojekten ins Rampenlicht heben zu dürfen:

  • Das Repair-Café in Bassum bittet um 400 Euro für Werkzeuge.

  • Der Imkerverein Diepholz und Umgegend von 1898 benötigt 1850 Euro für die Anschaffung von Kameramikroskopen und Zentrifugen für Untersuchungen als Teil eines außerschulischen Lernortes.

  • Die Bürgerparkgesellschaft von 1875 Sulingen möchte für 3800 Euro einen Mulcher anschaffen, um die 3,3 Hektar große "Grüne Lunge Sulingens" besser pflegen zu können.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer neuen Internetseite www.awg-bewegt.de Dort erfahren Sie mehr über die Projekte, können diese unterstützen und/oder selber zum Initiator werden.

Bei Fragen können sich Interessierte entweder über das Kontaktformular auf www.awg-bewegt.de, per E-Mail an info@awg-bewegt.de oder telefonisch unter der Nummer 04241/801 169 bei der AWG melden.

Wie das Umwelt-Bundesamt in einem jüngst veröffentlichten Beitrag mitteilt, hat sich die Weltbevölkerung in den vergangenen fünf Jahrzehnten verdoppelt, die globale Rohstoffgewinnung hat sich verdreifacht. Die veröffentlichten "Leitsätze einer Kreislaufwirtschaft" sollen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über Anforderungen und Erfolgsfaktoren einer Kreislaufwirtschaft informieren. Die Leitsätze können ab sofort heruntergeladen werden.

Bis 2060 sollen laut Angaben die Rohstoffbedarfe von derzeit rund 90 Mrd. Tonnen auf bis zu 190 Mrd. Tonnen drastisch ansteigen. Um diese Herausforderung für Mensch und Umwelt zu meistern, sei eine konsequente Kreislaufwirtschaft unabdingbar. Im Zuge des "Aktionsplanes für die Kreislaufwirtschaft - Für ein saubereres und wettbewerbsfähigeres Europa“ hat das Umweltbundesamt an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gerichtete Leitsätze erarbeitet, die unter anderem die Zielsetzungen, Gestaltungsräume und Handlungsmaßstäbe einer Kreislaufwirtschaft systematisch darlegen. Die neun Leitsätze sollen dabei helfen, ein gemeinsames Verständnis zur Kreislaufwirtschaft zu entwickeln und einen strategischen Orientierungsrahmen dafür zu schaffen, wie sie etabliert werden können.

Interessierte können die Leitsätze unter folgendem Link nachlesen und als PDF-Datei herunterladen: https://www.umweltbundesamt.de/themen/uba-veroeffentlicht-leitsaetze-fuer-die

NEWS

Jakobskreuzkraut bitte über den Restabfallbehälter entsorgen

Aus gegebenem Anlass bittet die AWG Bassum Bürgerinnen und Bürger des Landkreises darum, gejätetes Jakobskreuzkraut nicht über die Biotonne zu entsorgen. Der Grund: Die Stauden enthalten ein Gift, das bei Mensch und Tier Vergiftungserscheinungen hervorrufen kann.
>>> mehr

AWG Bassum geht mit Crowdfunding-Plattform awg-bewegt.de Online

Nach umfangreichen Vorbereitungen hat die AWG Bassum jetzt offziell mit Pressevertretern ihre eigene Crowdfunding-Plattform live geschaltet. Interessierte können ab sofort gemeinnützige, ökologisch orientierte Projekte, die im Landkreis Diepholz realisiert werden sollen, über www.awg-bewegt.de mittels Schwarmfinanzierung realisieren.
>>> mehr

Umweltbundesamt veröffentlicht "Leitsätze einer Kreislaufwirtschaft"

Wie das Umwelt-Bundesamt in einem jüngst veröffentlichten Beitrag mitteilt, hat sich die Weltbevölkerung in den vergangenen fünf Jahrzehnten verdoppelt, die globale Rohstoffgewinnung hat sich verdreifacht. Die veröffentlichten "Leitsätze einer Kreislaufwirtschaft" sollen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über Anforderungen und Erfolgsfaktoren einer Kreislaufwirtschaft informieren. Die Leitsätze können ab sofort heruntergeladen werden.
>>> mehr

Auch zukünftig Grünabfallannahme in Stuhr gesichert

vom 04.11.2019, 16:27 Uhr
Die AWG betreibt kreisweit mehr als 20 Sammelstellen für Grünabfälle. Vertragspartner dabei sind Maschinenringe, die den Betrieb der Sammelstellen koordinieren und ihrerseits dazu Verträge mit den Sammelstellenbetreibern abgeschlossen haben. So auch bei den beiden bisherigen Sammelstellen in Stuhr.

Der für Stuhr zuständige Maschinenring Weyhe hat die beiden bisherigen Sammelstellen aus verschiedenen Gründen fristgerecht zum Jahresende 2019 gekündigt. „Ein neuer und zentral gelegener Platz befindet sich aktuell im Genehmigungsverfahren und steht ab Januar 2020 zur Verfügung, sodass für die Bürgerinnen und Bürger in Stuhr ein nach den aktuellen Vorschriften ausgestatteter und betriebener Sammelplatz zeitgerecht zur Verfügung stehen wird“, sagt AWG-Geschäftsführer Andreas Nieweler.

Die Sammelstellen müssen nach bestimmten Kriterien des Bau- und Wasserrechts betreiben werden. „Als hierfür verantwortliches Entsorgungsunternehmen im Landkreis Diepholz haben wir selbstverständlich den Anspruch und die Verpflichtung, ausschließlich auflagen- und verordnungskonforme Sammelstellen für den Bürger bereitzustellen“, führt Nieweler weiter aus. Die Stuhrer Bürgerinnen und Bürger werden über den neuen Sammelplatz und dessen Öffnungszeiten rechtzeitig und umfassend zum Jahresende informiert.

Mit dem zukünftigen Platzbetreiber und Grundeigentümer ist bereits ein Pachtvertrag unterzeichnet worden und das Genehmigungsverfahren steht kurz vor dem Abschluss.