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Wie das Umwelt-Bundesamt in einem jüngst veröffentlichten Beitrag mitteilt, hat sich die Weltbevölkerung in den vergangenen fünf Jahrzehnten verdoppelt, die globale Rohstoffgewinnung hat sich verdreifacht. Die veröffentlichten "Leitsätze einer Kreislaufwirtschaft" sollen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über Anforderungen und Erfolgsfaktoren einer Kreislaufwirtschaft informieren. Die Leitsätze können ab sofort heruntergeladen werden.

Bis 2060 sollen laut Angaben die Rohstoffbedarfe von derzeit rund 90 Mrd. Tonnen auf bis zu 190 Mrd. Tonnen drastisch ansteigen. Um diese Herausforderung für Mensch und Umwelt zu meistern, sei eine konsequente Kreislaufwirtschaft unabdingbar. Im Zuge des "Aktionsplanes für die Kreislaufwirtschaft - Für ein saubereres und wettbewerbsfähigeres Europa“ hat das Umweltbundesamt an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gerichtete Leitsätze erarbeitet, die unter anderem die Zielsetzungen, Gestaltungsräume und Handlungsmaßstäbe einer Kreislaufwirtschaft systematisch darlegen. Die neun Leitsätze sollen dabei helfen, ein gemeinsames Verständnis zur Kreislaufwirtschaft zu entwickeln und einen strategischen Orientierungsrahmen dafür zu schaffen, wie sie etabliert werden können.

Interessierte können die Leitsätze unter folgendem Link nachlesen und als PDF-Datei herunterladen: https://www.umweltbundesamt.de/themen/uba-veroeffentlicht-leitsaetze-fuer-die

NEWS

Umweltbundesamt veröffentlicht "Leitsätze einer Kreislaufwirtschaft"

Wie das Umwelt-Bundesamt in einem jüngst veröffentlichten Beitrag mitteilt, hat sich die Weltbevölkerung in den vergangenen fünf Jahrzehnten verdoppelt, die globale Rohstoffgewinnung hat sich verdreifacht. Die veröffentlichten "Leitsätze einer Kreislaufwirtschaft" sollen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über Anforderungen und Erfolgsfaktoren einer Kreislaufwirtschaft informieren. Die Leitsätze können ab sofort heruntergeladen werden.
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Nachhaltiger Strom aus der Region

vom 03.04.2018, 08:19 Uhr
Mit den Stadtwerken und der AWG kooperieren zwei Partner, die jeweils auf ihren Fachgebieten große Kompetenz und Erfahrung haben. Die Stadtwerke sind ein rein kommunales Unternehmen und unterscheiden sich damit von den zum Teil konzerngesteuerten oder anonymen Anbietern auf dem Energiemarkt. Sie sind hier und über die Region hinaus verlässlicher und nachhaltiger Energiedienstleister rund um die Themen Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung.

strom_regional ist die Alternative zu Strom aus herkömmlichen Kraftwerken und wird insbesondere aus Bio- und Restabfällen gewonnen, welchen die Haushalte und Gewerbebetriebe in der Region erzeugen. Die AWG ist als 100%iges Tochterunternehmen des Landkreises Diepholz umfassend mit den Aufgaben der Kreislaufwirtschaft betraut. Sie betreibt im Entsorgungszentrum Bassum Behandlungsanlagen, in denen Biogas sowie sogenannte Sekundärbrennstoffe gewonnen werden. Das Biogas entsteht aus verschiedenen Vergärungsprozessen und wird für den Betrieb eines Blockheizkraftwerkes (BHKW), in dem Strom und Wärme erzeugt wird, eingesetzt. Der Clou dabei ist, dass die Wärme über ein Rohrleitungssystem zum nahe gelegenen Krankenhaus Bassum transportiert und dort als Heizungsenergie Verwendung findet. In der Restabfallbehandlungsanlage (RABA) aufbereitete Abfälle sind sehr energiereich, diese sogenannten Sekundärbrennstoffe werden in Heizkraftwerk Blumenthal, einem Tochterunternehmen der AWG, energetisch verwertet.

Im Entsorgungszentrum Bassum werden darüber hinaus regenerative Energien in Form von Windkraft und Photovoltaik als weitere Bestandteile des Energiepaketes genutzt.
Was liegt näher, als diese Energie denjenigen zu Gute kommen zu lassen, die die „Rohstoffe“ in Form von Rest- und Bioabfällen ursprünglich geliefert haben?

„Wir haben uns als kommunale Unternehmen mit vergleichbaren Wurzeln zusammengetan, um mit strom_regional eine nachhaltige und klimaschonende Alternative zu konventionellem Strom zu schaffen“, betont AWG Geschäftsführer Andreas Nieweler. „Wir sind Profis in Abfallbehandlung und Energieerzeugung, die Stadtwerke kennen die Vermarktung und den Vertrieb von Energie“.

„Die Stadtwerke Huntetal sind wie die AWG fest in der Region verwurzelt. Mit unserem neuen strom_regional bieten wir ein cleveres Produkt für Menschen, die auch beim Einkauf von Strom Wert auf Regionalität legen. Darüber hinaus vereinen wir durch die Kooperation von AWG und Stadtwerke idealerweise unsere Stärken. Das kommt unseren Kunden zugute“, so Waldemar Opalla, Stadtwerke-Geschäftsführer.

Die AWG liefert also Strom, die Stadtwerke übernehmen den Vertrieb. Potentielle Kunden sind ausschließlich Haushalte und gewerbliche Kunden aus dem Landkreis Diepholz, das Angebot ist somit, zumindest vorläufig, räumlich begrenzt. Zum 1. April ist auch die homepage

freigeschaltet worden, sie ist zudem über die AWG-App erreichbar. Informationen gibt es aber auch persönlich, und zwar unter der Telefon Nr. 05441/903333.
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